Wo Können ein Muss ist.

Feuerwehr Econic 1835 mit Drehleiter zum Allround-Rettungsfahrzeug ausgestattet.

Jede Sekunde muss genutzt werden, jeder Handgriff muss sitzen, jede Herausforderung muss gemeistert werden – im Feuerwehreinsatz ist Können ein Muss. Bei Mensch und Maschine. Feuerwehrkräfte durchlaufen ein hartes Training, Einsatzfahrzeuge werden nach höchsten Standards entwickelt. Und dabei ist "hoch" auch mal wörtlich zu nehmen. Bei der Berufsfeuerwehr in Aachen sind vier Mercedes-Benz Econic mit Drehleiter wichtiger Bestandteil der Crew. Die können. Vieles.

Eine zuverlässige Basis.

Aachen verfügt über vier Feuerwachen mit insgesamt 280 Fahrzeugen und rund 450 Einsatzkräften. Einer von ihnen ist Philipp Allwißner: Der Berufsfeuerwehrmann kümmert sich als Teamleiter Technik mit seiner 25-köpfigen Truppe um die beeindruckende Flotte. Die rund 1.400 m2 Werkstattfläche „auf der Hüls“ sind der Anlaufpunkt für Wartung und Reparatur aller Aachener Fahrzeuge.

Seit September 2022 sind vier neue Econic 1835 mit Drehleiteraufbau in der nordrhein-westfälischen Großstadt im Einsatz. Gemäß Feuerwehrnorm bringen sie Rettungskräfte in 90 Sekunden in eine Höhe von 23 m. Und übertreffen diese bei Bedarf sogar. Drei Feuerwehrleute können auf eine Rettungshöhe von 30 m gebracht werden.

Alles spricht für den Econic.

Als im Jahr 2020 der Ersatz der alten Hubarbeitsbühnen anstand, war die Diskussion über die künftige Fahrzeugart unausweichlich, erinnert sich Philipp Allwißner. Alles sprach für sogenannten Drehleiterfahrzeuge: einsatztaktische Überlegungen, Beschaffungs- und Wartungskosten sowie die der Brandschutzforderung entsprechenden Fahrzeugmasse. Nach dem Vergabeverfahren erhielt die Firma Magirus in Ulm den Auftrag für die Lieferung von vier Drehleitern.

Auch beim Fahrgestell war die Wahl klar: Mit dem Econic als Basis der vorherigen Hubrettungsbühnenfahrzeuge hatten die Retter gute Erfahrungen gemacht. „Es war ein besonderer Wunsch unserer Mannschaft, weiter auf Econic zu setzen“, berichtet Philipp Allwißner. Ein echtes Vertrauensvotum. So wurden die M32LAS von Magirus auf den Econic 1835 aufgebaut. Dann übernahm das Team Technik in Aachen die vier neuen Drehleiterfahrzeuge.

Voller Einsatz im Service.

Nachdem Magirus das Fahrgestell als Vollauftragnehmer angeboten und konzipiert hatte, schloss die Stadt Aachen einen Leasingvertrag mit dem renommierten Drehleiter-Hersteller ab. „Das bringt uns wesentliche Vorteile – insbesondere in Bezug auf die Laufzeiten der Fahrzeuge und den Servicevertrag, den wir mit eingekauft haben“, erklärt der Teamleiter Technik.

Besser als je zuvor.

In der Werkstatt präsentieren Philipp Allwißner und sein Kollege Matthias Claaßen, Fahrzeugmechaniker und einer von zwei Meistern der siebenköpfigen Werkstatt-Crew, die Vorteile des beeindruckenden Econic Modells: Es verfügt über 350 PS Motorpower, das Automatikgetriebe Allison 3200P und einen Radstand von 4.500 mm.

Hinzu kommt das zulässige Gesamtgewicht des Fahrgestells in Höhe von 16 t. „Das ist essenziell, um in bestimmten Gebäudebereichen navigieren zu können“, erklärt Philipp Allwißner. Die Abmessungen des LowEntry-Trucks erleichtern das Manövrieren in engen Innenstädten. Das macht die Einsatzkräfte schneller. Und auch dem Selbstschutz – ein wichtiges Thema im Feuerwehr-Training – wird Rechnung getragen: Der Econic Fahrer verfügt dank DirectVision-Fahrerhaus über eine großzügige direkte Sicht auf das Verkehrsgeschehen und kann außerdem durch Sicherheits-Assistenzsysteme unterstützt werden. Denn besonders im Rettungseinsatz ist es wichtig, nicht selbst in einen Unfall verwickelt zu werden.

Philipp Allwißner betont erneut: „Mit dem Fahrgestell des Econic haben wir wirklich eine ideale Lösung gefunden.“

mit dem Fahrgestell des Econic haben wir eine ideale Lösung gefunden.

Philipp Allwißner, Teamleiter Technik, Berufsfeuerwehr Aachen

Unterwegs ausrüsten für wertvolle Minuten.

Auch das Fahrzeuginnere überzeugt. Auf der Fahrt zum Einsatzort können sich die Feuerwehrleute in der geräumigen Kabine mit Atemschutz ausrüsten, die entsprechenden Geräte wurden in die Sitze integriert. Das spart wertvolle Minuten, wenn es zu einem Einsatz geht, bei dem Rauchgase Leben bedrohen. Natürlich gibt es für die Drehleitern weitere Einsatzmöglichkeiten – technische Hilfeleistungen wie das Ausleuchten von Unfallstellen oder auch das klassische „Tier im Baum“. Bei der Gelegenheit räumt Philipp Allwißner mit einem Irrtum auf: Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei nämlich deutlich öfter um flugunfähige Vögel als um Katzen.

Die ganze Flotte flott machen.

Zurück auf dem Boden erklärt Matthias Claaßen, wie seine Werkstatt-Crew auf der Hüls sich um Wartung, Reparaturen und Modernisierung kümmert: „Jeder Tag bringt neue Herausforderungen mit sich, wir stellen uns auf jedes Fahrzeug neu ein. Der Econic liefert hier eine Art Einsatzgarantie.“ Dank der robusten Bauweise und der einfachen Wartung komme es kaum zu Ausfallzeiten. So kann eines der vier Fahrzeuge im Bunde nicht nur als Reserve, sondern auch zu Schulungszwecken dienen.

Üben für den Ernstfall.

In Aachen allein sind es fast 250 Feuerwehrleute, die für Drehleitereinsätze ausgebildet wurden. Ihre Lektionen waren speziell auf den Umgang mit dem neuen Econic ausgerichtet – so wie sich das Werkstattpersonal intensiv mit den Bereichen Service, Reparatur und Instandsetzung auseinandergesetzt hat. Bei Einsätzen und in der Werkstatt sitzt jeder Handgriff, damit die Econic zum Einsatz ausrücken können – gut ein Dutzend Mal pro Tag.

Es sind Einsätze, die die lebenswichtige Rolle der Neuanschaffungen unterstreichen. Philipp Allwißner erinnert sich an einen besonders kritischen Fall, der nur wenige Wochen zurückliegt: „Bei diesem Wohnungsbrand konnten wir mit dem Econic alle neun Personen aus einer brennenden Wohnung retten. Da hat wirklich jede Sekunde gezählt.“ Sekunden, in denen Mensch und Maschine perfekt funktioniert haben.

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Der Econic.

Liefert nachhaltige Lösungen für zunehmende Emissionsbelastungen in Ballungsgebieten und sorgt für optimale Arbeitsbedingungen für Fahrer sowie Crew.

Econic Feuerwehr.

Der Econic ist schnell am Einsatzort. Nicht am Limit.

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