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Keine Panik
in Gronau.

Feuerwehr mit neuem Unimog gerüstet.

Hochwasser, Moorbrand und schweres Gelände fordern die Feuerwehr Gronau seit Jahren. Mit dem neuen hochgeländegängigen Unimog U 5023 stärkt die Wehr nun ihren Fuhrpark gezielt für Einsätze, bei denen Verlass, Nutzlast und Traktion zählen.

Udo Lindenberg fährt mit.

Die rund 51.000 Einwohner der Stadt Gronau (Westf.) im Kreis Borken sind gut drauf. Ins benachbarte Holland können sie zu Fuß gehen, geradelt wird über den „Flamingo Radweg“ und im einzigen rock'n'popmuseum Deutschlands ist immer viel los.

Die Musik hat es den Gronauern schon immer angetan. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich hier eine breite Musikszene aller Genres. Nicht zuletzt mit den benachbarten Niederländern wurden zahlreiche Orchester und Kapellen gegründet und sehr erfolgreich über die Folgejahrzehnte hinweg bis heute betrieben. Berühmtester Sohn der Stadt: Rockmusik-Legende Udo Lindenberg (Jahrgang 1946).

Da kommt es nicht von ungefähr, dass selbst die Feuerwehr Gronau dem Gründer des „Panikorchesters“ allergrößten Respekt zollt: Alle neuen Fahrzeuge werden mit der Stadtsilhouette beklebt – in die natürlich Udo Lindenberg mit seinem markanten Hut eingearbeitet ist. Keine Panik in Gronau, klar.

Einsätze mit Folgen.

Obwohl: Bei der Schneekatastrophe im November 2005 und im August 2010 gab es jeweils eine kleinere Panik. Da trat die Dinkel über die Ufer und verursachte im Ortsteil Epe ein Hochwasser von stellenweise 80 cm. „Wir haben das in den Griff bekommen, aber danach reagiert und das Thema Fuhrpark neu gedacht“, erinnert sich der stellvertretende Leiter der Abteilung Technik, David Meyer.

Und als dann ein Jahr später das nahegelegene Hündfelder Moor brannte, war klar: Keine Panik – aber die Feuerwehr braucht Fahrzeuge, die in schwerem Gelände zuhause sind. Nach einigen geeigneten Neuanschaffungen war es jetzt allerdings wieder Zeit für einen nagelneuen Unimog.

Mit dem Unimog hatte die Wehr in der Vergangenheit bereits beste Erfahrungen gemacht. Ein Unimog 401 TLF 8 sowie zwei Unimog U 1300 L Rüstwagen RW 1 (bis 1984, 2005 und 2009 im Einsatz) waren stets treue Begleiter für die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Gut gerüstet für schwere Lagen.

Unlängst kam ein hochgeländegängiger Unimog U 5023 als sogenanntes Gerätenachschubfahrzeug auf den Hof. Neun Palettenstellplätze, etwa für Sandsäcke, bietet die Pritsche unter der Plane. Wahlweise kann auch hier auf Rollcontainer umgerüstet werden: Ob Hochwasser oder Vegetationsbrand – für zahlreiche Einsatzlagen gibt es in Gronau fertig gepackte Container.

Der Vertikallift von Dhollandia erleichtert das Be- und Entladen enorm. Um im moorigen Gelände gut zurecht zu kommen, wurde der Unimog U 5023 mit einer Reifendruck-Regelanlage ausgestattet. Den Fahrzeugaufbau hat Eggers Fahrzeugbau aus Stuhr erledigt.

Projekt umgesetzt mit Unimog Generalvertretung:
RKF-BLESES GmbH

Der Unimog Geräteträger.

Ermöglicht individuelle Lösungen für ganzjährigen Einsatz – durch flexible An- und Aufbaumöglichkeiten.

Unimog Feuerwehr.

Vielfältige Lösungen für spezielle Anwendungen der Notfallhilfe bieten Unimog Geräteträger und hochgeländegängiger Unimog.