Unimog auch in der Freizeit.
Und weil ihm acht Stunden pro Tag auf dem Unimog nicht reichen, hat er sich privat gleich zwei davon zugelegt: Ein Unimog U 2010 von 1951 sowie ein Unimog U 2100 von 1991 stehen in seiner Garage. Natürlich war er im Juli beim 11. internationalen Unimog & MB-trac Treffen in Enkenhofen dabei. „Bei Henne 100 auf Gut Keferloh war ich auch am Start“, schwärmt Stocker, der sich – kein Witz! – sogar den Unimog Schriftzug samt zweier Fahrzeuge auf den Unterarm tätowieren ließ.
Berater für den Unimog U 435.
Weil sich niemand bei der Stadtverwaltung Kempten mit dem Unimog so gut auskennt wie Markus Stocker, haben sie sich von ihm intensiv beraten lassen, als es um die Neuanschaffung der beiden Unimog U 435 ging. „Ich bin sehr stolz darauf, dass meine Expertise auch in der Verwaltung Gehör findet“, freut sich der größte Unimog Fan in und um Kempten: Die breitesten Reifen zur Gras-Schonung (445/65 22.5), Frontzapfwelle, kommunale Anbauplatte vorne, Wendlüfter, hydrostatischer Antrieb und LS-Hydraulik (Load-Sensing-System). Dieses Lastdruck-Melde-System ist eine hydraulische Regelung, bei der Druck und/oder Volumenstrom der Hydraulikpumpe an die vom Verbraucher geforderten Bedingungen automatisch angepasst werden.
Um Arbeitsunfälle zu vermeiden, verfügt der Unimog über ein 360°-Kamerasystem. Die Ladefläche lässt sich nach allen drei Seiten kippen. Und mit der erhöhten Anhängelast kann der Unimog Drehschemel-Anhänger mit einer Last von bis zu 28 t ziehen.
Lieblingsplatz: Fahrersitz.
Welche Arbeit erledigt er mit dem Unimog am liebsten? „Alle!“, sagt er. „Ob im Sommer Mäharbeiten mit dem Dücker DUA 800 MK25, einem 8-m-Ausleger, oder im Winter die Straßen mit dem Kugelmann Duplex Zweikammer-Aufbaustreuer plus Hydrac Schneepflug sauber halten – alles macht mir super viel Freude.“
Regelrecht schade findet er, dass die Stadt Kempten zwischen 22 und 3 Uhr keine Räum- und Streupflicht hat: „Ich würde gerne noch mehr Unimog fahren als ich darf.“
Eine echte Unimog Familie.
Und seine Familie? „Ja“, sagt er, die stehe hinter seinem Unimog Spleen. Auch seine Töchter (5 und 10 Jahre alt) hat der Vater schon mit dem Unimog Virus infiziert: „Sie fahren bei jeder Gelegenheit in der Freizeit gerne mit mir mit.“ Ganz so wie er als Kind bei seinem Onkel auf einem Unimog U 1000 und einem Unimog U 1500. „Wir sind halt eine echte Unimog Familie.“
Projekt umgesetzt mit Unimog Generalvertretung:
Knoblauch GmbH