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Weltklasse Unimog.

Der Unimog U 319 bei der Schneepflugweltmeisterschaft.

Wo sonst Skifahrer die Pisten der Savoie genießen, kämpfen die Besten der Besten um Millimeter und Sekunden. Im französischen Chambéry traf sich die Weltelite des Winterdienstes zur 5. Schneepflug-Weltmeisterschaft. Mit dabei: vier Top-Teams aus Deutschland – und der Unimog.

Die Königsklasse des Winterdienstes.

Es geht um weit mehr als nur darum, Schnee zu schieben. Wenn sich die Tore der SavoiExpo in Chambéry öffnen, wird der Winterdienst zur absoluten Präzisionskunst. Eingebettet in den 17. Weltkongress für Winterdienst und Straßenresilienz ist dieser Wettbewerb das Highlight für Fahrerinnen und Fahrer des Welt Straßenverbands

Nerven aus Stahl.

Der WM-Parcours zeigt, wer mit dem Unimog wirklich umgehen kann. Was im Alltag auf der Autobahn oder der Landstraße für Sicherheit sorgt, wird hier extrem verdichtet abgeprüft. Ein Blick auf die Hindernisse zeigt, auf welch hohem Niveau sich der Wettbewerb befindet: Besonders die Station Nr. 15, die „enge Passage“, fordert den Fahrern ein hohes Maß an Fahrkönnen.

Das Prinzip klingt simpel, ist aber gar nicht ohne. Das Setting: Eine schmale Gasse, gesäumt von Stangen, auf denen lose Tennisbälle balancieren. Die Aufgabe? Durchfahren – ohne die Bälle herunterfallen zu lassen. Jeder Ballverlust kostet 30 Strafpunkte, jedes Anhalten sogar 40 Punkte. Hier zeigt sich, wer die Abmessungen seines Fahrzeugs intuitiv verinnerlicht hat und die Herausforderung mit Präzision und Geschick meistert.

Weiter geht’s beim „Ring Grab“. Der Name ist Programm: Hier müssen die Piloten einen an einem Gerüst hängenden Stahlring mit einer Stange angeln, die oben am Schneepflug befestigt ist – und das in einem fließenden Durchgang. Stopps sind hier teuer, Rückwärtsfahren ist sogar verboten. Das verlangt maximales Fingerspitzengefühl.

Kompakter Kraftprotz.

Auf Parcours A wird mit einem Unimog U 319 gefahren. Dieser kompakte Geräteträger ist mit seinem kurzen Radstand von nur 3.080 mm für seine extreme Wendigkeit bekannt. Ausgestattet mit einem 3,40 m breiten Frontpflug der Firma Metal Pless, müssen die Fahrer beweisen, dass sie das Fahrzeug auch mit ungewohntem Anbaugerät millimetergenau steuern können.

Vier deutsche Teams. Ein Ziel.

Deutschland schickte geballte Kompetenz ins Rennen. Als Deutsche Meister standen besonders Michael Wilhelmi und Lukas Kniesner von Hessen Mobil im Fokus. Die beiden wissen genau, wie man unter Druck performt. Doch die Konkurrenz war stark – vor allem aus Deutschland.

Mit der Straßenmeisterei Bingen (Landkreis Mainz-Bingen) und der Autobahnmeisterei Emmelshausen (Rhein-Hunsrück-Kreis) gingen zwei weitere hochkarätige Teams aus Rheinland-Pfalz an den Start. Auch ein deutsches Frauenteam kämpfte um den Sieg. Sie alle eint die Erfahrung aus unzähligen Einsätzen im realen Winterdienst.

Der Geist von Chambéry.

So hart der Wettkampf um die Punkte auf dem Papier auch sein mag, der „Geist von Chambéry“ steht für weit mehr als nur Platzierungen. Im Mittelpunkt der Meisterschaft stehen der gelebte Team-Spirit und die  Begeisterung für fahrerisches Können und die Technik. 

Für die Fahrer bleibt das Event eine tolle Erinnerung und eine wertvolle Herausforderung, bei der der kollegiale Austausch nicht zu kurz kam. Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits nach vorne: Die Erfahrungen aus Frankreich dienen als perfekte Motivation und Ausblick auf die nächste Qualifikation für die bevorstehenden Deutschen Meisterschaften.

Der Unimog bei der vierten Schneepflug-Meisterschaft.

In diesem Jahr bewies Bojan Križman aus Slowenien die beste Form und holte sich den Sieg. Den zweiten Platz sicherte sich Loïc Bonzi aus Frankreich, während der dritte Platz an Stanislaw Kasperek aus Polen ging. Doch auch wenn nicht alle siegen konnten: Gewinner sind sie durch ihren Einsatz für unsere Sicherheit am Ende alle.

Der Unimog Geräteträger.

Ermöglicht individuelle Lösungen für ganzjährigen Einsatz – durch flexible An- und Aufbaumöglichkeiten.

Der hochgeländegängige Unimog.

Punktet als zuverlässiges Kraftpaket mit einem Ziel: Unverwüstlichkeit so einsatzstark wie möglich machen.

Unimog Kommunal.

Der Spezialist für kommunale Aufgaben lässt sich an bis zu 365 Tagen im Jahr hervorragend auslasten. Und macht sich so mehr als nur bezahlt.