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Außergewöhnlicher Einsatztest in Südafrika.

Justus Visagie testet Offroadqualitäten des Unimog.

Erst eine Fahrt über einen der härtesten Off-road-Parcours Afrikas und dann als Eistruck auf den Schulhof – einen Tag lang testet Justus Visagie für das Magazin "Transport" zwei Unimog mit Doppelkabine auf Herz und Nieren. Und verlangt den Unimog U 4000 und U 5000 einiges ab. Am Ende ist der südafrikanische Reporter von der Vielseitigkeit des Special Trucks überzeugt.

Unimog U 4000 / U 5000.

  • Motor: 4,8 l, 4-Zyl. Diesel Direkteinspritzung, Zwischenkühler, Turbolader, Kaltstart bis -18°C
  • Leistung: 160 kW / 810 Nm
  • Getriebe: 8 Vorwärtsgänge, 6 Rückwärtsgänge; manuelle Schaltung oder automatisiertes Getriebe; Allradantrieb; Differentialsperren vorne und hinten
  • Bodenfreiheit: ± 470 mm (je nach Bereifung)
  • Wattiefe: 0,8 m oder 1,2 m (mit optionaler Zusatzausstattung)
  • Höchstgeschwindigkeit: 89 km/h
  • Tank: 145 l

Heimspiel für den Unimog.

Schwer zu übersehen sind die beinahe 3 m hohen Unimog, die auf dem Gelände der Daimler-Zentrale in Südafrika bereitstehen. Dank seiner Qualitäten auch im schwersten Gelände habe der Unimog hier schon beinahe Legenden-Status erreicht, berichtet Justus Visagie. Ansonsten technisch identisch, transportiert der Unimog U 4000 bis zu 3,5 t, während der U 5000 bis zu 7 t bewältigt.

Beeindruckende Traktion im Off-road-Parcours.

Als erste Location hat sich Reporter Justus Visagie für seinen Unimog Einsatztest einen besonders harten Brocken ausgesucht: Auf dem Gerotek Testgelände in der Nähe von Pretoria stellt sich der rote U 5000 der ersten Herausforderung. Nicht ohne Grund zählt das Gelände zu den härtesten Off-road-Parcours.

Der Unimog, ausgestattet mit acht Vorwärts- und sechs Rückwärtsgängen sowie einer Reifendruckregelanlage, meistert alle Extremlagen zur vollsten Zufriedenheit des Testers. Trotzdem sei es ein gutes Gefühl, sich zusätzlich zu den eigenen Fahrkünsten beim ersten Ausflug mit einem Unimog auf seinen Co-Piloten verlassen zu können: Ferdi de Beer, Special Trucks Experte von Mercedes-Benz South Africa.

Besonders positiv falle ihm das flexible Fahrwerk auf, das Markenzeichen des Unimog, so der Reporter. Fährt beispielsweise das rechte Vorderrad in ein Loch, so neigt sich die vordere Fahrwerkhälfte nach rechts. Auf diese Weise bleibt das linke Hinterrad ohne abzuheben fest auf dem Boden und behält seine volle Traktion. Auch mit der großen Bodenfreiheit des U 5000 ist Justus Visagie höchst zufrieden.

Aufsehen erregen in der Vorstadt.

So viel Off-road-Action mache Lust auf mehr – doch auf den Unimog wartet zu diesem Zeitpunkt noch eine weitere Bewährungsprobe. Diesmal soll er sich mit ganz jungen Passagieren an Bord im Verkehr der Vorstadt von Germiston beweisen. Dafür wird der rote Unimog U 5000 mit manueller Schaltung gegen einen weißen U 4000 mit automatisiertem Getriebe eingetauscht und es kommen zwei weitere Co-Piloten hinzu: Sihle und Mpumi auf ihrem Heimweg nach der letzten Schulstunde. Keiner der beiden habe die Begeisterung verbergen können, die der Anblick des Ungetüms auch bei Mitschülern und Passanten auslöst, meint Justus Visagie. Der Unimog nimmt Fahrt auf und macht seinen ersten Halt bei der Lieblings-Eisdiele der beiden. Dann geht es ab auf den Schulhof. Softeis hoch über dem Boden aus dem Unimog Fenster genießen? Kein Problem!

Belohnung für erfolgreichen Test.

Nach diesem erfolgreichen Testeinsatz bekommt beim berühmten KwaLichaba Chisa Nyama Carwash & Pub in Soweto jeder, was er verdient: Der Unimog dank Politur sein sauberes Strahlen und die engagierten Tester ihre wohlverdiente Stärkung mit lokalen Spezialitäten wie braaivleis, pap und chakalaka.

Das Urteil von Justus Visagie: Der Unimog beeindruckt sowohl auf riesigen Felsen als auch im städtischen Umfeld!

Jetzt kostenlos und bequem weiterführendes Informationsmaterial zum Unimog für den Off-Road-Einsatz anfordern:

Der hochgeländegängige Unimog

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