Bremens Katastrophenschutz stellt einen Unimog U 5023 in Dienst.
Einen ganz besonderen Neuzugang feierten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Lesumbrok: Seit kurzem ist dort ein nagelneuer Unimog U 5023 des Bremer Katastrophenschutzes stationiert. Das hochgeländegängige Fahrzeug mit sogenannter Staffelkabine für sechs Einsatzkräfte und langem Radstand wurde im Rahmen der Ausstattungsoffensive des Katastrophenschutzes in Dienst gestellt und der Feuerwehr Bremen zugeteilt.
Lehren aus dem Hochwasser.
Alexander Hanke, Referent für Katastrophenschutz in Bremen, erläutert die Entscheidung für den neuen Unimog: "Die Beschaffung des Fahrzeuges ist unter anderem aus den Erfahrungen der Hochwasserlage 2023 und 24 in Bremen zurückzuführen. Auch andere Einsatzlagen, wie Hochwasser in Süddeutschland oder beispielsweise die Flutkatastrophe im Ahrtal bildeten die Grundlage zu dem Erfordernis der Beschaffung eines eigenen hochwatfähigen Fahrzeuges für den Katastrophenschutz in Bremen." Die Senatorin für Inneres und Sport als zuständige Katastrophenschutzbehörde beschaffte auf Grundlage der laufenden Ressourcenplanungen dieses spezielle Fahrzeug für die ergänzende Ausstattung des Katastrophenschutzes in Bremen.
Gemacht für das Unwegsame.
Der Unimog dient dem Katastrophenschutz für Logistikzwecke und im Speziellen dem Transport von Personen aus unwegsamem Gelände oder überfluteten Gebieten. Das Fahrzeug verfügt über eine Wattiefe von 1,25 m, stärkt den Katastrophenschutz in Bremen und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung von Schadenslagen in diesen speziellen Szenarien.