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Gipfelstürmer von morgen.

Daimler Truck Azubi-Gipfel als besonderes Ausbildungs-Highlight.

Stark, ausdauernd, vielseitig: Als Nutzfahrzeug ist der Unimog außergewöhnlich. Und das macht auch all die besonders, die mit ihm arbeiten. Wer sich für eine Ausbildung als Lkw-Mechatronikerin oder -Mechatroniker am Unimog oder Daimler Truck entscheidet, erlebt daher nicht nur jeden Tag Spannendes in der Werkstatt, sondern ist fester Teil einer eingeschworenen Gemeinschaft. Eine tolle gemeinsame Erfahrung: der Azubi-Gipfel. In seiner ersten Auflage fand das Event im Rahmen der Initiative „Starte dein Drehmoment – Berufe, die bewegen“ Anfang Mai 2023 mit Teilnehmenden aus ganz Deutschland und sogar Luxemburg statt. Gipfelstürmer von morgen zu Besuch im größten Lkw-Werk Europas.

Zündung: an.

Produkt und Service gehen bei der Daimler Truck AG Hand in Hand. Das macht den hohen Performance-Standard der Nutzfahrzeuge und Logistik-Trucks aus. Der enge Austausch zwischen Hersteller und qualifizierten Servicepartnern sichert höchste Qualität in der Betreuung. Allein für Unimog haben Kunden die Wahl aus über 200 Service-Standorten in Deutschland. Dort beschäftigen die Servicepartner kompetentes Fachpersonal, das sich bestens mit dem Special Truck auskennt. Und Azubis, die auf dem besten Weg sind, zu solchen Profis zu werden.

Was eine gute Ausbildung ausmacht? Nicht nur Know-how-Vermittlung, sondern auch Produktliebe. Davon haben die Daimler Truck Experten im Werk Wörth jede Menge. Und die wollen sie mit Auszubildenden teilen – für ein noch tieferes Verständnis. Das ist die Idee hinter dem Azubi-Gipfel. Drei Tage beobachten, lernen, Fragen stellen. Näher ran an das Produkt kann man nicht kommen.

Veranstalter des Azubi-Gipfels sind die Fachbereiche Daimler Truck Service und Unimog Service & Parts. Teilnehmende Servicepartner konnten ihre Azubis für das Event im Mai 2023 anmelden. Und sollen das auch für weitere Auflagen können. Denn Organisatorin Fanny Peters verkündet: „Das war der erste, aber nicht der letzte Azubi-Gipfel.“ Der Auftakt ist geglückt und so wird die Veranstaltungsreihe zu einem festen Angebot in der Fachkraft-Ausbildung bei qualifizierten Servicepartnern.

72 Stunden, 72 Teilnehmende.

Die Daimler Truck Basis erklären und tiefer in spezialisierte Modell-Themengebiete eintauchen: Um den Azubis wertvollen Input für ihren Alltag mitgeben zu können, haben die Initiatoren des Events viel Detailarbeit ins Programm gesteckt. Gemeinsame Veranstaltungsblöcke werden ergänzt durch spezifische Programmpunkte zu Unimog und den Daimler Trucks A-Baureihen.

Insgesamt 72 Teilnehmende sind es beim ersten Azubi-Gipfel im Werk Wörth. Mit dem grünen Lanyard: die Unimog Azubis. Mit dem blauen: der Nachwuchs an Actros, Arocs, Atego und Co. „Es geht uns darum, junge Leute für das Kfz-Handwerk zu begeistern“, sagt Daniel Scharf von Unimog Service & Parts. „Und das zusammen mit unseren herausragenden Partnerunternehmen.“

Viele Gesichter, viele Geschichten: Die Werdegänge der Nachwuchskräfte waren so unterschiedlich wie ihre Anfahrtswege. Manche wussten schon im zarten Alter von vier Jahren, dass sie „später einmal am Lkw schrauben würden.“ Andere sind eher durch Zufall bei Daimler Truck gelandet: „Ich wollte meine Ausbildung eigentlich im Pkw-Bereich machen“, erzählt ein Teilnehmer. Dort seien aber keine Plätze mehr frei gewesen. Im zweiten Lehrjahr habe er dann ein Angebot bekommen, zu wechseln. Wollte er aber auf keinen Fall mehr.

Kennenlernen, Infos zum Produktionsstandort, Mittagessen – ganz schnell ist der Motor warmgelaufen. Und dann wird’s noch heißer: Die Azubis dürfen die Produktionsstraße besuchen. „Toll, dass das möglich ist!“, freut sich ein Teilnehmer über den Einblick in den Herstellungsprozess. „Bei anderen Herstellern ist das ja nicht mehr so üblich.“

Bleibt engagiert, seid kreativ, entwickelt euch weiter, habt Spaß!

Michael Obermann, General Manager Service & Parts, Mercedes-Benz Special Trucks

Schulter an Schulter.

Technik, Teilevertrieb, Logistik und After Sales stehen außerdem auf dem Programm. Und weil ein gutes Team sich jeden Tag herausfordern muss, warten zwischendurch ein paar Challenges auf die Azubis. Es geht um Geschicklichkeit und Kreativität. Und bald geht es dann auch auf die Straße.

Die Gruppe macht sich auf den Weg ins 40 km südlich gelegene Unimog-Museum nach Gaggenau, wo die Auszubildenden bei einem umwerfenden Buffet ihren mittlerweile großen Hunger stillen können. Und im Anschluss daran auch ihren Wissensdurst: bei einem Kamingespräch mit Michael Obermann, General Manager Service & Parts, und Michael Kimmich, Senior Manager Produktentwicklung Mercedes-Benz Special Trucks. Wie entwickelt sich der Markt? Wie stehen die Chancen nach der Ausbildung? Welche Projekte und Fahrzeuge sind in der Planung? Michael Obermann und Michael Kimmich erklären und motivieren. „Bleibt engagiert, seid kreativ, entwickelt euch weiter, habt Spaß!“

Ein gutes Stichwort: Mit strahlenden Augen finden sich die Truck-Azubis zur Vorstellung des neuen eActros im Entwicklungs- und Versuchszentrum (EVZ) zusammen. „Auf jeden Fall ein ganz großes Highlight“, freut sich eine Teilnehmerin. Und ein Anstoß zum Weiterdenken: „Wir müssen versuchen, immer weiter nach vorn zu gucken und uns dann zum Beispiel auch auf andere Antriebe konzentrieren.“

Gas gibt zu der Zeit auch die Unimog Gruppe auf dem Testgelände in Ötigheim bei Rastatt. Als Beifahrer im Ur-Unimog, wie er 1949 gebaut wurde, bis zum aktuellen Geräteträger und dem hochgeländegängigen Unimog und sogar dem Offroad-Truck Zetros.

Ultra-steile Steigungen von 80 %, extrem unwegsames Gelände, spektakuläre Neigungen von 30° und mehr – dass der Unimog all das mühelos meistert, wussten die Teilnehmenden. Aber selbst in der Fahrerkabine neben den ausgebildeten Profi-Fahrern zu sitzen, ist dann doch noch einmal „eine andere Nummer“. Alle Azubis steigen mit einem breiten Grinsen aus: „genial“, „unbeschreiblich“ und „cool, das Fahrzeug, an dem man sonst schraubt, auch mal im Einsatz zu erleben.“

Von der Basis auf den Gipfel.

Und dann wird es noch mal ganz spannend: Daniel Müller erzählt den Unimog Azubis von einem prägenden Erlebnis. Dass Höchstleistungen auf Handwerk und Begeisterung basieren, wissen wohl wenige so gut wie der Werkstattleiter des Unimog-Museums. Abseits des Testgeländes fesselt er die Teilnehmenden mit seiner atemberaubenden Geschichte. Im Dezember 2019 hat Daniel Müller als technischer Begleiter einer Expeditionsgruppe den Höhenweltrekord für Radfahrzeuge gebrochen – mit zwei von ihm persönlich umgerüsteten, hochgeländegängigen Unimog.

Unter extremsten Bedingungen für Mensch und Maschine hat der gelernte KfZ-Mechaniker und Hobby-Triathlet 6.694 m des chilenischen Vulkanbergs Ojos del Salado erobert. Fun fact: Der alte Weltrekord, 6.675 m, wurde mit einem Zetros erreicht. „Wäre ich nicht von dem Produkt begeistert gewesen, hätte ich das nicht machen können“, beendet Daniel Müller seine Erzählungen.

Handwerk hat goldenen Boden.

Daniel Müller, Werkstattleiter, Unimog-Museum

Zum Ende der dreitätigen Veranstaltung gibt der Werkstattleiter den Auszubildenden noch motivierende Worte mit auf den Weg: „Wichtig ist die Basis. Die Basis ist die Ausbildung. Danach kann man immer noch weiter machen: Techniker, Meister, ein duales Studium oder betriebswirtschaftliche Kurse. Aber Handwerk hat goldenen Boden.“

Und die Ausbildung bei Unimog und Daimler Truck Servicepartnern hat mit dem Azubi-Gipfel jetzt auch noch ein außergewöhnliches Erlebnis mehr zu bieten.

Starte dein Drehmoment.

Der Azubi-Gipfel ist Teil der Initiative „Starte dein Drehmoment – Berufe, die bewegen“.

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